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TIEFLAND II/2008
Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur

Der 1889 in Brake geborene, vor allem durch seine Gedichte herausgehobene Erzähler, Lyriker und Dramatiker Georg von der Vring gehört zu den gründlich vergessen Autoren. Zu Lebzeiten hochgerühmt, sind der Dichter und sein umfangreiches Werk heute unbekannt. Dabei wurde und wird das lyrische Werk des Mannes aus Brake von Dichterkollegen hochgeschätzt.

So zählt Sarah Kirsch sein "Jägerlied" zu einem ihrer "Siebzehn Lieblingsgedichte". So nannte Günter Eich in einer Umfrage als "sein" Gedicht Georg von der Vrings "Der Bogenpfeil". Umstandslose Wertschätzung vieler Gedichte Vrings durch Helmut Heissenbüttel, auch bei Christoph Meckel, der von einem "Klangzauber ohnegleichen" spricht. Vier von vielen Hochgerühmten, die Gedichte Georg von der Vrings rühmen. Gedichte eines norddeutschen Dichters, der Lieder schrieb, ein Ausdruck, der Eingang in andere Sprachen fand, "speziell deutsch" laut "Sachwörterbuch der Literatur". Vier Leben in Deutschland: Georg von der Vring entwickelte sich im Lauf seines fast 80-jährigen Lebens - im Deutschland des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik - zum, wie Peter Hamm ihn titulierte, buchstäblich "letzten Meister des Liedes".

Dieses "TIEFLAND"-Heft dient der Erinnerung und Wiederentdeckung

 
     
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TIEFLAND 1/2007
Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur

Vor 150 Jahren, am 26. November 1857 starb Joseph Freiherr von Eichendorff in Neiße/Oberschlesien.

Lange Zeit wurde er als deutscher Lyriker verkannt, dessen Gedichte eine diffuse musikalische Empfindung auslösen inklusive eines gemütvollen Naturbegriffs. Heute ist längst klar und deutlich, dass die große Kunst Eichendorffs uns Gedichte geschenkt hat, die eine komplexe Tiefenstruktur besitzen, dabei aber nie ihre berührende Schlichtheit verlieren, die nur auf den ersten Blick einfach wirkt.

Die erste Ausgabe der neuen, im Weerts-Verlag erscheinenden Literaturzeitschrift TIEFLAND ist darum – programmatisch – diesem wahrhaft großen deutschen Dichter gewidmet. Sie versammelt in einem schmalen Heft und ohne zusätzliches Wortgeklingel die wichtigsten Gedichte von Eichendorffs und die interessantesten Wortmeldungen über ihn.

 
     
 
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„Im Tumult“ – Gedichte von Dirk Dasenbrock

„Im Tumult“ ist – nach „Aus der Savanne“ und „Wiederkehr“ – der dritte Gedichtband des in Norddeutschland lebenden Autoren. Über die Lyrik Dasenbrocks, der in Goldenstedt geboren ist, schrieb der hochgerühmte deutsche Schriftsteller Christoph Meckel: „DAS HAT WAS AN SICH, wie der König im Märchen sagt, die Gedichte erscheinen mir sehr stark verknappt, eigentümlich verkürzt und das ist gut, kein Aufwand, kein schöngeistiger Schall und Zierrat.“

Der Schriftsteller und Biograf Klaus Seehafer notierte: „Dasenbrock begibt sich mit seinen Gedichten fortwährend in Gefahr: Kindheitserinnerungen, Landschafts- und Heimatlyrik, Ehrungen großer Musiker – hatten wir das nicht schon allzu oft? Wort-Reihungen – kann er denn keinen ganzen Satz? Und dann begibt sich das kleine Wunder: Dasenbrock darf das. Es geht. Bei ihm funktioniert es. Im Nu ist man in seiner Welt, hört seine Musik, versteht seine Bilder. Und die einzelnen Wörter sind von Assoziations-Auren umgeben, welche die vielfältigsten Verknüpfungen ermöglichen.“

„Im Tumult“. Gedichte. 52 Seiten.
ISBN 978-3-940807-05-2

22.00 Euro

 
     
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